Liebe Bürgerinnen und Bürger,

herzlich willkommen auf der Website des SPD-Ortsvereins Hochdorf.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Aktivitäten des Ortsvereins und die Arbeit der SPD-Gemeinderäte sowie über die Arbeit der SPD allgemein. Wir freuen uns über Ihr Interesse und danken Ihnen für den Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Andrea Bagdahn
Vorsitzende

 
 

Partei Denkanstöße nach dem Kreisparteitag

Ein viertel Jahr ist vergangen seit der für die Genossen ernüchternden Landtagswahl. Vorwärts. Das ist der Name der Zeitung der deutschen Sozialdemokratie. Und das ist die Devise der SPD auf Tagungen und Sitzungen. Es ist an der Zeit, aufzustehen und sich der Situation zu stellen.

Der SPD-Kreisverband Esslingen hatte zu einem öffentlichen Parteitag eingeladen. Im Rahmen einer offenen Podiumsdiskussion standen Ursachen, Auswirkungen und der richtige Umgang mit der AfD im Mittelpunkt.

Gäste auf dem Podium waren Christian Lange (MdB, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz), Dr. Eva-Maria Trüdinger (Politikwissenschaftlerin an der Uni Stuttgart) und Rainer Pörtner (Ressortleiter Politik/Landespolitik der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten).

Man blieb nicht stehen bei Schuldzuweisungen oder der Frage nach der Verantwortung der Presse. Die Beiträge der Mitglieder an der Basis machten ganz unterschiedliche Sichtweisen deutlich – und es tat gut zu erkennen, dass man in der SPD durchaus verschiedener  Ansicht sein darf. Vielleicht bedurfte es einer harten Landung, um die Bindung an die Parteibasis wieder zu suchen und auch zu finden: selbstkritisch hinterfragt man, was falsch gemacht wurde und auch international dazu führt, dass populistische Parteien der Sozialdemokratie den Rang ablaufen. Die Politik muss sich ehrlich machen in ihren Fragestellungen.  Warum haben wir SPD-Wähler an die AfD verloren? Weil sie sich nicht gehört fühlten? Nicht ernst genommen? Weil die Sprache nicht mehr verständlich, sondern abgehoben ist? Weil wir vergessen haben, dass wir für soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit Schwächeren stehen? Weil wir lange zugesehen haben, wie die Schere in Deutschland immer weiter auseinander geht, die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in Deutschland größer ist als in vielen anderen Industriestaaten? Diese Fragen betreffen unser politisches Selbstverständnis.

Viele weitere Fragen betreffen die ungelösten gesellschaftspolitischen und sozialen Probleme, vor denen wir nicht nur in Deutschland stehen. Und dafür gibt es ehrlicherweise keine einfachen Antworten- und ganz gewiss nicht die, mit denen populistische Parteien gutgläubige Mitbürger locken und umgarnen.  Deren vermeintliche Lösungen sind nicht zu Ende gedacht.   

Auch wir gehen nach dem Parteitag nicht mit Antworten nachhause. Wir haben Denkanstöße bekommen und haben Gesprächsbedarf. Wohin geht der Weg in einem Land, in dem es vielen so gut geht? (Nie gab es so viele Schönheitsoperationen  - Zuwachs 10% in einem Jahr, nie so viele illegale Autorennen mit schwerwiegenden Folgen, nie so viele Kirchenaustritte…)Wie kann es sein, dass viele Menschen, die sich im Leben abgehängt und benachteiligt fühlen, sich einer Partei zuwenden, deren Mitglieder hauptsächlich aus einer privilegierten Schicht stammen und die gewiss keine Veränderungen im Sinne einer gerechteren Umverteilung anstrebt?

Wir halten es für richtig sich dafür einzusetzen, dass in unserer Gesellschaft ein Zusammenhalt wächst, der sich auf Gerechtigkeit und Solidarität als Grundwerte stützen kann und soziale Sicherheit und Menschlichkeit bedeutet. Und wir brauchen viele, die mitmachen. Vorwärts, nicht rückwärts.

Beate Schmid

Veröffentlicht am 22.06.2016

 

Wahlen Unsere Haltung. Unsere Verantwortung

Das Landesergebnis für die SPD ist ein Desaster. Ja, wir sind enttäuscht, dass die Arbeit der SPD in Baden-Württemberg der letzten fünf Jahre keine Anerkennung bekommen hat. Politik besteht nicht nur aus Flüchtlingsproblematik, es geht auch um Wirtschaft, Bildung, Umwelt und und und.  Was uns aber noch mehr trifft: das Ergebnis der rechten Parteien. Wir sind fassungslos über das Ergebnis der AfD, einer rechtspopulistischen Partei und eines Kandidaten, der bisher nirgends öffentlich aufgetreten ist, den keiner kennt. Dieser Kandidat, der kurz vor der Landtagswahl mit Aussagen wie „es sei einem Flüchtling egal, ob er an der griechischen oder an der deutschen Grenze durch Schüsse sterbe“ oder nach der Frage zum Schusswaffengebrauch antwortete „wozu denn eine Waffe da sei, wenn nicht zum Schießen“. Daraufhin ist selbst der Landesverband der AfD auf Distanz zum Kandidaten gegangen.

Dies hat aber 416 Hochdorfer Bürger nicht abgeschreckt! Wir können nicht glauben, dass es ausreicht, eine Partei zu wählen, die als einziges Programm gegen Flüchtlinge hetzt und sich gegen "Frühsexualisierung" einsetzt. Sonst nix? Nein, sonst nix! Jedenfalls finden wir keine weiteren Informationen oder Parteiprogramme. Vielleicht aber auch deswegen, weil die AfD nicht nur unter dem Namen AfD auftritt, sondern auch mal als „Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“. Protest wählen löst nicht ein Problem in unserem Land. Im Gegenteil, es spaltet die Gesellschaft. Wir würden uns freuen, wenn die Hochdorfer AfD-Wähler nicht so "heimlich" unterwegs wären. Wir sind zum Gespräch bereit und möchten nicht länger die rechten Gesinnungen auf Facebook-Seiten verfolgen. Sprechen Sie uns an.

Immerhin setzten 85 % der Bevölkerung mit Ihrer Stimmabgabe auf die Demokratie. Das gibt auch uns wieder Aufschwung und Motivation weiterhin unsere Zeit für die Arbeit im Gemeinderat und Ehrenamt einzusetzen.

Wir freuen uns, dass unser Kandidat Andreas Kenner den Einzug in den Landtag geschafft hat. Dass wir wieder ein SPD-Mandat im Wahlkreis Kirchheim haben, ist trotz allem ein Erfolg. Mit ihm tritt für die SPD eine gestandene bürgernahe Persönlichkeit an. Er wird uns im Landtag sehr gut vertreten.

Die Arbeit geht weiter. Wir sagen: Jetzt erst recht. Jetzt gilt es, aufrecht zu seinen Überzeugungen zu stehen und klare Kante zu zeigen. Wir kämpfen gegen rassistische Hetze und für Zusammenhalt. Uns geht es um gute Politik, um Haltung und Werte. Gemeinsam für unsere weltoffene Gesellschaft, für ein lebenswertes Hochdorf.

Veröffentlicht am 20.03.2016

 

Wahlen Andreas Kenner ist im Landtag!

Der Kandidat der SPD im Wahlkreis Kirchheim kommt in der Zweitauszählung zum Erfolg.

Veröffentlicht am 15.03.2016

 

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