Gemeinsam für ein gutes Leben im Alter – SPD Hochdorf bei Veranstaltung „Lebenswelt Alter“ im Landtag

Veröffentlicht am 12.05.2025 in AG 60plus
 

vlnr.: Manfred Braun, Beate Schmid, Franz Müntefering, Karsten Rößler, Andreas Kenner

Am 12. Mai 2025 besuchten Beate Schmid, Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, und Karsten Rößler, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hochdorf und Gemeinderat, die vom Landtagsabgeordneten Andreas Kenner organisierte Veranstaltung „Lebenswelt Alter“ im baden-württembergischen Landtag. Über 200 Gäste, darunter der ehemalige Bundesarbeitsminister Walter Riester und der langjährige Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, nahmen teil. Höhepunkt war die engagierte Rede des ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden und Vizekanzlers Franz Müntefering.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft – insbesondere auf kommunaler Ebene. Nach Begrüßung durch den Landesvorsitzenden der SPD in Baden-Württemberg, Andreas Stoch erwarteten die Teilnehmer Impulsvorträge karätiger Referenten. 

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Dr. Magnus Jung, saarländischer Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, berichtete über das Projekt Ü66, das in jeder saarländischen Kommune eine halbe Stelle für einen Seniorenbeauftragten schafft. Prävention sei der Schlüssel, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden – durch Bewegung, gesunde Ernährung, soziale Kontakte und ehrenamtliches Engagement.

Auch Renate Schaumburg vom Kreisseniorenrat forderte, Seniorenpolitik als Pflichtaufgabe der Kommunen gesetzlich zu verankern – mit entsprechender finanzieller Ausstattung durch das Land. Sie betonte die Bedeutung digitaler Kompetenz, barrierefreier Kommunikation und die Einbindung von Seniorinnen und Senioren in die Stadt- und Quartiersplanung.

Ein Appell an kommunale Verantwortung kam auch von Hartwig von Kutzschenbach, Vorsitzender der Alzheimergesellschaft Baden-Württemberg: Ein staatliches Versorgungsversprechen für alte Menschen dürfe nicht hinter dem Kita-Rechtsanspruch zurückstehen. Seine Forderung: Pflege durch Vorbeugung verhindern – mit mehr generationenübergreifendem Miteinander und sozialen Netzwerken.

Inge Hafner, Expertin für Altersfragen im Landkreis Esslingen, hob die Vielfalt heutiger Lebensstile im Alter hervor. Sie zeigte: Engagement macht glücklich – nicht nur die Empfänger von Hilfe, sondern vor allem auch die Helfenden selbst. Ihre Botschaft: „Das Alter ist keine Last, sondern ein Schatz für unsere Gesellschaft.“

Franz Müntefering erinnerte eindrücklich daran, dass Ältere ihre Stimme erheben und Verantwortung übernehmen sollen. Seine drei „L“ – „Laufen, Lernen, Lachen“ – stehen für ein aktives, selbstbestimmtes Leben im Alter. Er betonte die Bedeutung des generationenübergreifenden Dialogs und die politische Verantwortung, Ältere stärker einzubinden – auch im Blick auf die Lehren aus der Geschichte.

Für uns als SPD Hochdorf ist klar: Eine solidarische, zukunftsfeste Gemeinde denkt alle Generationen mit. Das bedeutet: Räume der Begegnung schaffen, Teilhabe stärken, Pflege vorbeugen – und das Ehrenamt stärken, insbesondere auch für und durch ältere Menschen. Die Impulse dieser Veranstaltung fließen direkt in unsere kommunalpolitische Arbeit ein – im Einklang mit dem Hochdorfer Ortsentwicklungskonzept 2035, das unter anderem generationenübergreifende Treffpunkte, wohnortnahe Pflegeangebote und eine gute Nahversorgung für alle Lebensphasen vorsieht.

Denn: Eine lebenswerte Gemeinde ist eine Gemeinde, in der Alt und Jung sich gegenseitig stützen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten.

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