SPD-Kreisverband Esslingen erörtert Landtagswahlergebnisse

Veröffentlicht am 04.04.2011 in Kreisverband

Politischer Wechsel gut für das Land – Bedauern über den Verlust von zwei
Landtagsmandaten – Regierungsarbeit im Dialog mit den Bürgern

(Esslingen, den 3. April 2011) – Im Rahmen seiner zurückliegenden Vorstandssitzung in Reichenbach hat der SPD-Kreisverband Esslingen die Ergebnisse und Folgen der zurückliegenden Landtagswahl besprochen. Dabei war man sich einig, dass der politische Wechsel überfällig war und frischen Wind nach Baden-Württemberg bringen wird. Erfreulich ist zudem, dass rechtsradikale Parteien genauso wie die Linkspartei auch weiterhin keine Bedeutung haben und eine so hohe Wahlbeteiligung zu verzeichnen war.

Da es mit den Grünen große inhaltliche Schnittmengen in zentralen Politikfeldern gibt, sieht der SPDKreisverband den anstehenden Koalitionsverhandlungen sowie der gemeinsamen Regierungsarbeit zuversichtlich entgegen. Zudem onnte Nils Schmid als Landesvorsitzender und Spitzenkandidat mit seiner sachlichen und ausgleichenden Arbeit verloren gegangenes Vertrauen in die SPD zurück gewinnen. Für die künftige Koalition wird der finanzpolitische Scherbenhaufen, den die schwarz-gelbe Koalition hinterlässt – Stichwort: EnBW – sicherlich zu einer großen Herausforderung.

Trotz des historischen Machtwechsels herrscht aber nicht nur Freude bei der Kreis-SPD: Zwar fuhr Wolfgang Drexler zum wiederholten Male eines der besten SPD-Ergebnisse im Land ein und wird die Kreis-SPD mit seiner politischen Erfahrung auch weiterhin erfolgreich im Landtag vertreten. Doch muss der Kreisverband künftig auf zwei Mandate verzichten – wozu der tagesaktuelle Trend zugunsten der Grünen und die Reform des Wahlrechts in großem Maße beigetragen haben. Dass es Walter Bauer trotz seines engagierten Wahlkampfs im Wahlkreis Nürtingen – gegen unter anderem den neuen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann – schwer haben würde, war nach den letzten Umfragen bereits absehbar. Noch schmerzhafter ist aber das um wenige Stimmen verloren gegangene Mandat bei Sabine Fohler im Wahlkreis Kirchheim. Ohne die unsinnige Wahlkreisreform, bei der Reichenbach dem Wahlkreis Göppingen zugeschlagen wurde, hätte sie den Wiedereinzug wohl geschafft. Der Kreisvorstand und die Vertreter der Ortsvereine dankten mit lang anhaltendem Applaus für das enorme Engagement der Kandidaten und ihrer ehrenamtlichen Helfer.

In den nächsten Wochen wird die SPD auf Regionalkonferenzen über die Inhalte des Koalitionsvertrages beraten. Hier kommt der neue, transparente Stil des Landesvorsitzenden Nils Schmid zur Geltung, der die Partei noch stärker einbinden will. Der Kreisvorstand appellierte an die Ortsvereine im Kreis Esslingen, die abschließende Mitgliederbefragung um den 1. Mai dazu zu nutzen, mit den Bürgern über die künftigen Ziele der SPD in der Regierungsarbeit verstärkt ins Gespräch zu kommen.

 

Das Wetter in Hochdorf

Web-Statistik

Besucher:354013
Heute:22
Online:1

Newsticker

13.02.2019 09:55 SPD Europa: Wasser sparen in Zeiten des Klimawandels
Parlament beschließt Standpunkt zu Wasserwiederverwendung Ein Drittel der EU-Landfläche leidet unter Wasserknappheit. In Hitzesommern wie 2018 sind Menschen, Tiere und Pflanzen sehr von der Trockenheit betroffen. Besonders die südlichen Mitgliedstaaten erleiden dabei wirtschaftliche Milliardenschäden. Das Europäische Parlament sieht besonders viel Potential in der Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft. Am Dienstag, 12. Februar 2019, hat das Plenum

13.02.2019 09:53 Einsetzung des Forums „Mobilität der Zukunft“
Der SPD-Parteivorstand hat auf seiner heutigen Klausursitzung folgenden Beschluss gefasst: Die SPD wird die Leitlinien einer modernen Mobilitätspolitik erarbeiten, die den sozialen, den ökonomischen und den ökologischen Ansprüchen gerecht werden. Das Forum soll sich auf die folgenden Themenschwerpunkte konzentrieren: Neue Mobilitätskonzepte, die alle Verkehrsträger einbeziehen und Mobilität für alle ermöglichen. Digitalisierung: Automatisiertes Fahren, Vernetzung und neue

13.02.2019 09:28 ASF: Danke, Hubertus Heil
Die Grundrente erkennt die Lebensleistung von Frauen an und reduziert speziell ihr Armutsrisiko. Die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen schickt einen großen Dank an Hubertus Heil für seinen Vorschlag zur Grundrente. Mit ihr wird die Lebensleistung von Frauen endlich anerkannt und Frauen werden besser vor Altersarmut geschützt. Mindestens 35 Jahre Beitragszeit soll die Voraussetzung sein, um die

Ein Service von websozis.info