Schüler forschen zu Nachbarn in der Geschichte

Veröffentlicht am 10.09.2012 in Historisches
 

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Joachim Gauck

„Alle Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren sind aufgerufen, vor Ort auf historische Spurensuche zu gehen“, teilt Karin Roth, SPD-Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Esslingen, mit.

Am 1. September 2012 startet die 23. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Thema »Vertraute Fremde - Nachbarn in der Geschichte«. Alle Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren sind aufgerufen, vor Ort auf historische Spurensuche zu gehen. Ausrichter ist die Körber-Stiftung, die 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene auslobt. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2013. Karin Roth: „Ich würde mich freuen, wenn sich Schüler aus dem Wahlkreis Esslingen am Geschichtswettbewerb beteiligen!“

Ob Brandwacht im Mittelalter, Nothilfe in Kriegszeiten oder gemeinschaftlich geplante Wohnprojekte heutzutage: Nachbarschaft ermöglicht schnelle Hilfe und gegenseitige Unterstützung. Die Nähe unter Nachbarn kann aber auch zu Konflikten führen. Wenn statt Toleranz Vorurteile die Oberhand gewinnen, kommt es zu Unfrieden und Ausgrenzung. Auf ihrer Spurensuche sollen die Schüler erforschen, was Nachbarn in der Vergangenheit zusammenbrachte oder entzweite und wie wir heute Nachbarschaft leben wollen.

Auch Nachbarländer sind auf gute Beziehungen zueinander angewiesen. Oft waren es private Initiativen, die nach 1945 die Nachbarschaftsbande in Europa gestärkt und wieder mit Leben gefüllt haben. Grenzübergreifende Projekte mit allen Nachbarländern sind in diesem Wettbewerb besonders willkommen. Anlässlich des 50. Jahrestags des »Élysée-Vertrags« richten die Körber-Stiftung und die Föderation deutsch-französischer Häuser darüber hinaus einen Sonderwettbewerb zur Geschichte deutsch-französischer Nachbarschaft aus.

Weitere Informationen finden Sie im Magazin spurensuchen und unter www.geschichtswettbewerb.de.

 

Newsticker

01.04.2020 19:27 Tracking-Apps müssen Freiwilligkeit, Privatheit und Datenschutz gewährleisten
SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken begrüßt das Ergebnis der Arbeit von 130 Wissenschaftlern an einer Handy-App gegen die Ausbreitung von Corona- Infektionen: „Mit Hochdruck arbeiten Wissenschaft und Politik in aller Welt an Lösungen, wie die Ausbreitung der Corona-Infektion gestoppt oder zumindest gebremst werden könnte. Der Einsatz einer Handy-App, die relevante Kontakte mit anderen App-Nutzern registriert und im Fall einer

01.04.2020 10:54 Corona-App kann zur Eindämmung des Virus wichtigen Beitrag leisten
Heute wurde eine App vorgestellt, die zur Eindämmung des Coronavirus beitragen soll. SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas und der digitalpolitische Sprecher Jens Zimmermann begrüßen dies.  Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion : „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können Handys helfen, Infektionsketten sichtbar zu machen. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage dauern. Umso wichtiger ist es, Kontaktpersonen von Infizierten schnell ausfindig zu

01.04.2020 10:53 20 Jahre Erneuerbare-Energien-Gesetz: Deutschland hat Beispiel gesetzt
Vor 20 Jahren wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz verabschiedet. Was für einen Meilenstein das EEG für Deutschland darstellt und was heute besonders wichtig ist, erklärt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. „Das war ein Meilenstein auf dem Weg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien. Deutschland hat mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor 20 Jahren – auch international – ein Beispiel gesetzt. Das

Ein Service von websozis.info