Unmut über Absage des Warentauschtages

Veröffentlicht am 18.09.2018 in Kommunalpolitik

Der eigentlich für den 29. September vorgesehene Warentauschtag wurde von der Gemeindeverwaltung überraschend abgesagt. Die SPD-Fraktion im Hochdorfer Gemeinderat nimmt dazu Stellung.

Wir sind von sehr vielen Hochdorfer Mitbürgerinnen und Mitbürgern darauf angesprochen und gefragt worden, wie es denn sein könne, dass der Warentauschtag einfach so kurzfristig abgesagt werde – und ehrlicherweise konnten wir darauf keine zufriedenstellende Antwort geben!

Ohne Vorwarnung, ohne Vorinformation, ohne Diskussion im Gemeinderat hat die Gemeindeverwaltung beschlossen, den auf Ende September terminierten, alljährlichen Warentauschtag einfach abzusagen. Der Gemeinderat wurde darüber in der Urlaubszeit per email in Kenntnis gesetzt. Als Gemeinderätinnen, die viele Jahre den Warentauschtag als "Aufsicht" begleitet haben, können wir diese Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen. Zu keinem Zeitpunkt sahen wir die Sicherheit gefährdet (wie seitens der Gemiendeverwaltung argumentiert wurde).

In einer kurzen Information im Gemeindeanzeiger erfuhr die Bürgerschaft von der unverständlichen Entscheidung, ganz kurz vor dem anberaumten Termin - hätte man da vielleicht im Laufe des Jahres oder besser nach dem letzten Warentauschtag ein Wort der Kritik, die übrigens niemand so recht versteht, verlieren können? Eindeutigen Reaktion bei den Hochdorferinnen und Hochdorfern ist Enttäuschung und auch Verärgerung: der Termin war im AGHV-Kalender vermerkt und bei vielen fest eingeplant, nun bleiben sie auf den gepackten Kisten sitzen.

Der Hochdorfer Warentauschtag ist eine allseits beliebte und geschätzte Veranstaltung mit einer sehr kommunikativen Atmosphäre und hat genau durch die ihm eigene, ungezwungene Art der Durchführung seinen Charme. Wir halten das Angebot von Bürgern für Bürger, so wie es ist, für in Ordnung und waren bisher immer gern bereit, unseren Samstagvormittag in der Breitwiesenhalle zu verbringen. Mit einem "Regelwerk" verhindert man die wenigen, kleinen Ärgernisse überhaupt nicht, allenfalls mit ein paar mehr Aufsichtspersonen!

Sigbert Hug – Margret Messerle – Beate Schmid

 

 

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