Unsere Haltung. Unsere Verantwortung

Veröffentlicht am 20.03.2016 in Wahlen

Das Landesergebnis für die SPD ist ein Desaster. Ja, wir sind enttäuscht, dass die Arbeit der SPD in Baden-Württemberg der letzten fünf Jahre keine Anerkennung bekommen hat. Politik besteht nicht nur aus Flüchtlingsproblematik, es geht auch um Wirtschaft, Bildung, Umwelt und und und.

Was uns aber noch mehr trifft: das Ergebnis der rechten Parteien. Wir sind fassungslos über das Ergebnis der AfD, einer rechtspopulistischen Partei und eines Kandidaten, der bisher nirgends öffentlich aufgetreten ist, den keiner kennt. Dieser Kandidat, der kurz vor der Landtagswahl mit Aussagen wie „es sei einem Flüchtling egal, ob er an der griechischen oder an der deutschen Grenze durch Schüsse sterbe“ oder nach der Frage zum Schusswaffengebrauch antwortete „wozu denn eine Waffe da sei, wenn nicht zum Schießen“. Daraufhin ist selbst der Landesverband der AfD auf Distanz zum Kandidaten gegangen. Dies hat aber 416 Hochdorfer Bürger nicht abgeschreckt! Wir können nicht glauben, dass es ausreicht, eine Partei zu wählen, die als einziges Programm gegen Flüchtlinge hetzt und sich gegen "Frühsexualisierung" einsetzt. Sonst nix? Nein, sonst nix! Jedenfalls finden wir keine weiteren Informationen oder Parteiprogramme.

Vielleicht aber auch deswegen, weil die AfD nicht nur unter dem Namen AfD auftritt, sondern auch mal als „Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“. Protest wählen löst nicht ein Problem in unserem Land. Im Gegenteil, es spaltet die Gesellschaft. Wir würden uns freuen, wenn die Hochdorfer AfD-Wähler nicht so "heimlich" unterwegs wären. Wir sind zum Gespräch bereit und möchten nicht länger die rechten Gesinnungen auf Facebook-Seiten verfolgen. Sprechen Sie uns an.

Immerhin setzten 85 % der Bevölkerung mit Ihrer Stimmabgabe auf die Demokratie. Das gibt auch uns wieder Aufschwung und Motivation weiterhin unsere Zeit für die Arbeit im Gemeinderat und Ehrenamt einzusetzen. Wir freuen uns, dass unser Kandidat Andreas Kenner den Einzug in den Landtag geschafft hat. Dass wir wieder ein SPD-Mandat im Wahlkreis Kirchheim haben, ist trotz allem ein Erfolg. Mit ihm tritt für die SPD eine gestandene bürgernahe Persönlichkeit an. Er wird uns im Landtag sehr gut vertreten. Die Arbeit geht weiter. Wir sagen: Jetzt erst recht. Jetzt gilt es, aufrecht zu seinen Überzeugungen zu stehen und klare Kante zu zeigen. Wir kämpfen gegen rassistische Hetze und für Zusammenhalt. Uns geht es um gute Politik, um Haltung und Werte. Gemeinsam für unsere weltoffene Gesellschaft, für ein lebenswertes Hochdorf.

 

Das Wetter in Hochdorf

Web-Statistik

Besucher:354013
Heute:16
Online:1

Newsticker

18.07.2018 19:54 Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit
Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über

18.07.2018 19:52 Künstliche Intelligenz für alle
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

Ein Service von websozis.info