07.12.2020 in Aktuelles

Landtagsabgeordneter Andreas Kenner mit seinem Programm „Kenner trinken Württemberger“ online

 

Unser Landtagsabgeordneter Andreas Kenner kann derzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen leider im Wahlkreis und in Hochdorf nicht so präsent sein, wie er und wir das gerne hätten. Die mit Andreas Kenner eigentlich vorgesehenen Veranstaltungen können derzeit nicht stattfinden. 

Um so mehr freuen wir uns, dass Sie Andreas Kenner nun zumindest virtuell "live" in Ihr Wohnzimmer holen können. Auf der Online-Plattform "Youtube" sind derzeit mehrere Auftritte von Andreas Kenner - unter Anderem sein Programm "Kenner trinken Württemberger" abrufbar. Erleben Sie auf diesem Wege, wie "erfrischend anders" Andreas Kenner seinen Blick auf Politik, Kultur und Gesellschaft richtet.

Die Auftritte von Andreas Kenner bei "Youtube" finden Sie Hier.

Direkten Kontakt zu unserem Landtagsabgeordneten Andreas Kenner erhalten Sie über dessen Wahlkreisbüro in Kirchheim unter der Telefonnummer 07021/482 98 22. Weitere Informationen zu Andreas Kenner und dessen Arbeit als unser Landtagsabgeordneter erhalten Sie unter www.andreas-kenner.de. 


23.11.2020 in Aktuelles

Unzufrieden mit unserer Demokratie?!

 

Man darf ganz sicher kritisch sein, gerade eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass sie Kritik aushält. Wir haben‘s alle manchmal gar nicht gern, wenn unsere Ideen, Anträge und Vorschläge nicht mehrheitsfähig sind. Dann muss man das so akzeptieren. Aber dass in einer zugegeben nicht einfachen Situation nun die Demokratie von manchen lautstark schlecht geredet wird liegt augenscheinlich daran, dass zumindest viele von uns keine andere Staatsform jemals erlebt haben, nicht erleben mussten!

Mit Sorge und Betroffenheit sehen wir derzeit die Not vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, und es ist uns ein grundsätzliches Anliegen, dass die Menschen in ganz verschiedenen persönlichen Notlagen jede erdenkliche Hilfe erhalten. Mit unbarmherziger Härte trifft die Krise jetzt ganz unterschiedliche Branchen, und die wollen wir auch unterstützt und aufgefangen wissen. Wir haben auch Verständnis für unsere demokratisch gewählten Vertreter, die vielgescholtenen Politiker, die in dieser schwierigen Zeit alles im Blick haben sollen:  Industrie und Arbeitsplätze, Handel und Gewerbe,  die Solo-Selbständigen, das gesamte Gesundheitswesen, die Schulen und Kitas, die Pflegeeinrichtungen, Kunst und Kultur, den Sport, den Einzelhandel, die Veranstaltungsbranche, die Gastronomie, den Freizeitbereich, den Tourismus, den ÖPNV, die Digitalisierung. Politiker müssen zurecht für alle Härten zuständig und der Staat mit finanziellen Hilfen präsent sein, nebenbei die Pandemie bewältigen – und sie werden doch von allen Seiten mit Vorwürfen bedacht und beschimpft, in sozialen Medien diskreditiert mit Sprüchen und Karikaturen, die weder besonders lustig noch schlau sind. Keine Frage, dass man die Entscheidungen in jedem Fall kritisch bewerten muss: aber auch die Entscheidungsträger stehen zum ersten Mal vor den Aufgaben dieser Ausnahmesituation und wir erwarten, dass sie die nach bestem Wissen und Gewissen versuchen zu lösen. Wenn sie dabei Fehler machen, sollen sie diese korrigieren und nachbessern. Es ist uns bewusst, dass das für viele derzeit kein Trost ist…

 Allerdings wird jedes politische Handeln zurzeit mehr denn je erschwert durch die Verbreitung von falschen Behauptungen, reale Gewaltbereitschaft, verbal sowieso, die  dreiste Verdrehung von Sachverhalten. Die Krise wird instrumentalisiert, antisemitische Haltungen werden ebenso ungeniert vorgetragen wie unfassbare Verschwörungstheorien in Verbindung mit scheinbar einfachen Lösungen. Es ist in Ordnung, etwas nicht zu verstehen - wie etwa den komplexen Sachverhalt des Infektionsgeschehens -, aber es gibt in einer schwierigen Situation keine einfachen Lösungen. Man darf nicht alles glauben, was im Netz kursiert. Am wenigsten die Mär von der drohenden Diktatur. Unsere Krise stellt nicht annähernd die Bedrohung und Herausforderung dar, wie sie die Generation unserer Vorfahren durchleben musste. „Wir leben heute in dem besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Tag der deutschen Einheit. Wo sonst möchte denn jemand diese sorgenvolle Zeit der Pandemie durchleben, wenn nicht in diesem Deutschland?! Das genau müssen wir erkennen und wert schätzen. Die entstandenen Härten, die wollen wir solidarisch angehen, die muss unser Sozialstaat abfedern.  Und in den haben wir durchaus Vertrauen. Wir dürfen uns als Gesellschaft nicht spalten lassen, wir brauchen einander, wir brauchen Zusammenhalt.

Bleibt gesund, bleiben Sie gesund!

Ihre SPD-Gemeinderatsfraktion

Margret Messerle – Karsten Rößler – Beate Schmid

09.11.2020 in Aktuelles

82. Jahrestag der Pogromnacht

 

Wir stehen für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz. Gegen Hass und Gleichgültigkeit in unserem Land.

Am 82. Jahrestag der Pogromnacht gedenkt auch der SPD-Ortsverein Hochdorf den Menschen jüdischen Glaubens, die heute vor 82 Jahren misshandelt, verschleppt und ermordet wurden. Damals brannten in Deutschland Synagogen und es wurden Wohnungen und Geschäfte zerstört.

Antisemitischer Hass und die Hetze der Nazis haben den Boden dafür bereitet, dass später Millionen Menschen jüdischen Glaubens misshandelt, deportiert und ermordet wurden.

Auch heute begenet uns wieder verstärkt Antisemitismus und Hassrede gegen Homosexuelle, Linke und Minderheiten in unserem Land - leider auch bei uns in Hochdorf. Auch Politiker sind Adressat von Hassrede. Vor allem die AfD und Anhänger von Verschwörungstheorien radikalisieren sich zusehends und reden unser Land und seine Menschen schlecht.

Wir als SPD-Orstverein sehen diese Entwicklung mit Sorge und stehen ein für Solidarität, Menschenwürde und für einen sachlichen und respektvollen Umgang. Wir stehen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und sind stolz auf unser Land und seine Verfassung.

Eine aktuelle Stellungnahme der Bundes-SPD finden Sie hier: https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/wir-muessen-handeln/09/11/2020/

Newsticker

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

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